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  • Walter Rekirsch

Expedition Großglockner

Zielfoto war die Milchstraße über dem Großglockner.


Anfang Juni, begann ich den langfristigen Wetterbericht zu studieren, und es zeichnete sich am langen WE zwischen 10. und 14.6 ab, dass ich die Chance haben könnte den Gr0ßglockner mit Milchstraße zu fotografieren. Die Detailplanung sah dann vor, dass ich mich in Bad Hofgastein einquartierte, da dort auch ein befreundeter Fotograf wohnt, der mich bei diesem Projekt begleiten sollte. Wenn es ein Wetterfesnter geben sollte, so war der Plan über die fotografisch zu erkundende Großglockner Hochalpenstraße bis zur Kaiser-Franz Josefs Höhe zu fahren und von dort, dann die ca. 1,5 Stunden Fußmarsch bis zum Wasserfallwinkel zu unternehmen. dieser Ort wurde gewählt weill wir dann den Glocknergipfel genau südlich von uns hatten. Besser wäre gewesen bis zur Oberwalder Hütte zu gehen, jeodch erhielt ich hier die Information, dass der Weg noch nicht Schneefrei ist, und Lawinengefahr bestünde. Am 10.6. Abends kam ich bei strömenden Regen in Bad Hof Gastein an, und der Wetterbericht offenbarte eine mögliche Chance auf gutes Astrofotgrafiewetter in der Nacht vom 11. auf den 12.6. Wie stabil oder besser instabil das Wetter im Frühling in den Bergen sein kann, kann sich jeder selbst auf der Webcam der Kaiser-Franz-Josefs Höhe ansehen. Dominik und ich beschlossen jedoch diese kleine Chance zu nutzen und machten uns am 11.6 um die Mittagszeit auf den Weg zur Glockner Hochalpen Straße.



Auf unserer Fototour bis zur Kaiser-Franz-Josef-Höhe in Knapp 2.200 Meter Seehöhe erlebten wir un 4 Stunden, alles was die Natur (Berge, Wasserfälle, Murmeltiere, Steinböcke) und das Wetter zu bieten hatte!

An der KFH angekommen (es war ca. 18.00 Uhr), begrüßte uns ein dicke Wolken gehüllter Großglockner. Wir parkten das Auto im Parkhaus, und begannen unsere Ausrüstung für die Nacht zu packen. Mein Lowepro Powder Rucksack, wog ca. 20 KG (3 Stative, 5 Liter Wasser, 2 Kameras plus Objektive, Nachführung, Gewand für bis zu -5 Grad, Unterlagsmatte, Essen, etc.) Um ca. 18.45 Uhr machten wir uns, dann über den Gamsgrubenweg auf Richtung Wasserfallwinkel. Auf diesem Weg von ca. 1,5 Stunden, wechselte das Wetter laufend. Von Episch bis zu ienfach nur Grau in Grau....



An unserm Ziel angekommen, war es dann noch kurz Wolkenfrei, bis wir jedoch unsere Kameras aufgebaut hatten, war es wieder bewölkt. Großglockner im Abendlicht, war somit abgesagt.


Also bauten wir mal unsere Kameras für die Nacht auf suchten uns die Kompositionen und machten das worauf wir sowieso eingestellt waren - Tee trinken und abwarten ....


Gegen 22.40 Uhr kurz nach Aufgang der Milchstraße, ergab sich ein Fenster von 5 Minuten, in welchem sich der Nebel kurz lichtete.


So schnell wie es jedoch aufging zog es auch sofort wieder zu. Also begannen wir wieder mit unserer Taktik - Abwarten und Tee trinken ....

Als wir gegen 01:15 Uhr schon fast die Hoffnung aufgegeben hatten und uns überlegten, wann wir den Rückweg antretten, sahen wir gegen Westen ein "helles" Loch im Nebel. Der aufgehende Mond, strahlte also einen Teil des Gegenhangs an.... Und dann ging es schnell binen 4 Minuten, war der Himmel sternenklar!

Es war nun kurz von 2 Uhr morgens und wir hatten bis zum Beginn der Dämmerung noch gut 30 Minuten Zeit an unseren Zielfotos (Panoramas) zu arbeiten. Am Ende geland uns den mit dem aufgehenden Mond beleuchteten Glockner plus das Zentrum der Milchstrasse abzulichten!


Misson erfüllt! Ein Video zu diese Expedition findest Du hier:


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